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Gottesdienstordnung vom 26.02.2021 bis 07.03.2021

26.02. FREITAG

15:00 Uhr   KEINE Stille Anbetung bis Ende März !

27.02. SAMSTAG

18:15 Uhr   Vorabend-Wortgottesdienst mit Kommunionfeier in der Maintalhalle

Gebetsbitten: Helmut Hauck, Maria u. Herold Brehm

28.02. SONNTAG – 2. FASTENSSONNTAG - THEMA: „FRAUEN MACHEN SICH AUF DEN WEG“

10:00 Uhr   Eucharistiefeier mit 2. Fastenpredigt in der Maintalhalle

Gebetsbitten: Pfr. Raimund Merget u. alle Verst. d. Fam. Merget; Verst. d. Fam. Lepiosch, Tumulka u. Ang.

01.03. MONTAG

18:30 Uhr   Rosenkranz im Pfarrsaal für alle Kranken und Verstorbenen

02.03. DIENSTAG

19:00 Uhr   KEIN Abendgebet mit Taizé-Liedern !

03.03. MITTWOCH

08:30 Uhr   Eucharistiefeier im Pfarrsaal

04.03. DONNERSTAG

17:30 Uhr   Eucharistiefeier mit den Kommunionfamilien in der Maintalhalle

05.03. FREITAG

15:00 Uhr   KEINE Stille Anbetung bis Ende März !

06.03. SAMSTAG

18:15 Uhr   Vorabend-Eucharistiefeier in der Maintalhalle mit 3. Fastenpredigt und Requiem für Erich Sattler und Michael Reith

07.03. SONNTAG – 3. FASTENSONNTAG - THEMA: „GEMEINSAM UNTERWEGS“

10:00 Uhr   Eucharistiefeier mit 3. Fastenpredigt in der Maintalhalle

Homepage

Hinweise zu den Folgen der Corona-Krise für unsere Pfarrgemeinde finden Sie aktuell immer auf unserer Homepage www.sankt-margaretha-mainaschaff.de ! Hier finden Sie auch diese Angebote:

# Wichtige Infos zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie - immer aktuell
# Verschiedene Gebetstexte - für alle Gelegenheiten
# Predigtgedanken von Pfarrer Georg Klar zu jedem Sonntag - mit einer Meditation
# Wochenimpuls unserer Seelsorgerinnen und Seelsorger - jeden Mittwoch neu eingestellt
# Hinweise zu weiteren Vorhaben - immer aktuell
# Infos und hilfreiche Links - zu anderen interessanten Seiten

Schauen Sie doch wieder mal vorbei!

Wolfram Endemann

 

2. FASTENSONNTAG - THEMA: “FRAUEN MACHEN SICH AUF DEN WEG”

Lesung aus der Apostelgeschichte (16, 12-15)

In jener Zeit gingen wir nach Philippi, eine führende Stadt des Bezirks von Mazedonien. In dieser Stadt hielten wir uns einige Tage auf. Am Sabbat gingen wir durch das Stadttor hinaus an den Fluss, wo wir eine Gebetsstätte vermuteten. Wir setzten uns und sprachen zu den Frauen, die sich eingefunden hatten. Eine Frau namens Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; sie war eine Gottesfürchtige und der Herr öffnete ihr das Herz, sodass sie den Worten des Paulus aufmerksam lauschte. Als sie und alle, die zu ihrem Haus gehörten, getauft waren, bat sie: Wenn ihr wirklich meint, dass ich zum Glauben an den Herrn gefunden habe, kommt in mein Haus und bleibt da!

Aus dem Evangelium nach Markus (9, 2-10)

In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Jakobus und Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg, aber nur sie allein. Und er wurde vor ihren Augen verwandelt; seine Kleider wurden strahlend weiß, so weiß, wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann. Da erschien vor ihren Augen Elija und mit ihm Mose, und sie redeten mit Jesus. Petrus sagte zu Jesus: Rabbi, es ist gut, daß wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Er wußte nämlich nicht, was er sagen sollte; denn sie waren vor Furcht ganz benommen. Da kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören. Als sie dann um sich blickten, sahen sie auf einmal niemand mehr bei sich außer Jesus. Während sie den Berg hinabstiegen, verbot er ihnen, irgend jemand zu erzählen, was sie gesehen hatten, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden sei. Dieses Wort beschäftigte sie, und sie fragten einander, was das sei: von den Toten auferstehen.

Es geht! Anders. - „Frauen machen sich auf den Weg“

In der Lesung dieses 2. Fastensonntags wird uns von Lydia berichtet, einer engagierten Frau aus der Stadt Philippi. Der Apostel Paulus ist auf seiner zweiten Missionsreise, die ihn erstmals von Asien nach Europa führt, in Philippi, in Mazedonien gelandet. Philippi war eine römische Kolonie mit ganz verschiedenen Religionen, Anhängern und Anhängerinnen griechischer, römischer und mazedonischer Kulte. Lukas, der Verfasser der Apostelgeschichte, nennt dabei diejenigen, die mit dem jüdischen Glauben sympathisierten, „Gottesfürchtige“. In Philippi stieß Paulus nun auf eine Gruppe von Frauen, die sich unter freiem Himmel an einem Fluss zum Gebet versammelt hatten. Unter ihnen war auch Lydia. Ihr Name besagt, dass sie aus Lydien stammte, einer Landschaft in Kleinasien, der heutigen Türkei. Lydia handelte mit Purpur, dem teuersten Stoff überhaupt. Sie war sicher sehr wohlhabend und als Unternehmerin eine finanziell unabhängige Frau, Herrin im eigenen Haus. Von ihr ging es aus, dass alle im Haus sich taufen ließen. Sie lädt Paulus und seine Begleiter ins Haus ein, zu ihr kommen sie auch nach ihrem Gefängnisaufenthalt, um sich zu verabschieden. Lydia übernimmt hier die Rolle, die in der römischen Familie dem Familienvater zusteht. Sie hat auch die Leitung der neuen christlichen Hausgemeinschaft. In solchen Häusern trafen sich nun auch die christlichen Verwandten, Nachbarn und Freunde. So entstand Hauskirche, so entstanden kleine christliche Gemeinschaften. In Bolivien, dem diesjährigen Schwerpunktland der MISEREOR-Fastenaktion, gibt es wie in allen lateinamerikanischen Länder schon seit langem solche Basusgemeinden, die ganz oft von Frauen geleitet und koordiniert werden. Die Menschen teilen darin Glauben und Leben miteinander. Da beginnen Menschen, die Befreiungsgeschichten der Bibel ernsthaft ins Leben zu übersetzen. Die Bibel bekommt politische und gesellschaftliche Sprengkraft. Das aber geht nur im Miteinander derjenigen, die sich im wahrsten Sinne des Wortes von der Bibel anstiften lassen zum Leben, im Miteinander also von Frauen und Männern.

Ihr und Euer Pfarrer Georg Klar

 


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